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		<title>Nachgereicht, Fotos von der Konferenz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 22:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit besten dank an meinen Kollegen aus Bielefeld, Matthias Rolf, für die zwei Bilder die er während meiner Präsentation gemacht hat. Einmal mit Augen zu und&#8230; einmal sehr lässig. :D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit besten dank an meinen Kollegen aus Bielefeld, Matthias Rolf, für die zwei Bilder die er während meiner Präsentation gemacht hat.</p>
<p><span id="more-225"></span><a href="../wp-content/uploads/2010/09/DSCF5875.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-226" title="EST Vortrag 1" src="../wp-content/uploads/2010/09/DSCF5875-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Einmal mit Augen zu und&#8230;</p>
<p><a href="http://www.mathiasrudolph.de/wp-content/uploads/2010/09/DSCF5876.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-227" title="EST Vortrag 2" src="http://www.mathiasrudolph.de/wp-content/uploads/2010/09/DSCF5876-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>einmal sehr lässig. :D</p>
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		<title>Reisetagebuch Canterbury, UK &#8211; Tag 4 &amp; 5</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 16:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[MR]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 1 Tag 2 &#38; 3 Tag 4 Am 4. Tag war wieder zeitiges aufstehen angesagt (um 8 Uhr) da ich unbedingt noch den Blog-Post für Tag 2 &#38; 3 online stellen wollte. Vorher wollte ich selber nochmal drüber lesen, &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-4-5">Read more &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-1">Tag 1</a></p>
<p><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-2-3">Tag 2 &amp; 3</a></p>
<p>Tag 4</p>
<p>Am 4. Tag war wieder zeitiges aufstehen angesagt (um 8 Uhr) da ich unbedingt noch den Blog-Post für Tag 2 &amp; 3 online stellen wollte. Vorher wollte ich selber nochmal drüber lesen, da ich den nicht unbedingt im Vollbesitz aller meiner geistigen Kapazitäten verfasst hatte, naja. Nach einem Frühstück (wie am 1. Tag) also schnell daran gemacht noch alles gerade zu ziehen, es online gestellt und auf zur Konferenz.</p>
<p><span id="more-219"></span>An diesem Tag waren die interessanten Symposien ROBOSEC (mittel) und LAB-RS (schon eher, auch zwei Vorträge von meinen Kollegen) dran. Aber der Konferenztag begann mit einer Keynote zum Thema &#8220;Mini-hopping robots for search and rescue and security&#8221;. Eine spannende Zusammenfassung über kleine Roboter die für Suche und Rettung konzipiert waren. Unter anderem wurden verschiedene Antriebs und Fortbewegungskonzepte vorgestellt. Darunter Roboter die springen oder fliegen können. Ein anderer Roboter konnte einen Enterhaken abschießen und sich daran hochziehen, allerdings wurde noch nicht erforscht wie er nach dem Hochziehen wieder runter kommt&#8230; Ein anderer Roboter konnte einen Schwarm kleinerer Roboter transportieren und dann abladen. Also schon spannende Dinge. Die ROBOSEC hatte zwar etwas mit Robotern zu tun aber war mehr auf Sicherheit konzentriert. Es wurden viele Systeme für den Unterwassereinsatz vorgestellt. Zufall? Nach dem Mittag gab es eine weitere Spannende Keynote in dem darauf eingegangen wurde wie man ethische und moralische Grundsätze auf Kampfroboter übertragen könnte und ob sich diese dann vielleicht besser daran halten als menschliche Soldaten.</p>
<p>Schließlich war dann die LAB-RS dran. Worum es im ersten Vortrag ging weiß ich nicht mehr so genau&#8230; ich kann mich aber dafür umso besser an die italienische Vortragende erinnern. Wie konnte das denn passieren, war das Taktik? Egal&#8230; im zweiten Vortrag wurde ein Ansatz vorgestellt um zufälliges, eigentlich ungewolltes, Verhalten zu erzeugen, dass dann aber vielleicht wieder nützlich sein könnte. Der Vortragende hatte ein Neuronales Netzwerk nicht auf Fitness für die Aufgabe trainiert sondern auf Komplexität. Diese Komplexität veranlasste seinen Roboter, der eigentlich lernen sollte einem Menschen zu folgen, immer den Raum abzufahren wenn er gerade keinen Menschen erkennen konnte. Im dritten Vortrag wurde ein Ansatz vorgestellt um mit den Armen eines Roboters am Oberkörper auftretenden Kräften entgegenzuwirken. Das System war auch von einem Neuronalem Netz gesteuert. Schließlich kam mein Kollege Matthias Rolf dran, er hat sein PhD-Thema vorgestellt. Ein System das es einem Roboter erlaubt den Umgang mit Werkzeugen zu lernen. Das Problem ist das sich der Arbeitspunkt bei verschiedenen Werkzeugen und im Unterschied zur leeren Hand ändert. Der Roboter bekommt quasi beibringen mit verschieden Werkzeugen umzugehen und den Arbeitspunkt unter Einsatz von Armen und Körper immer an die richtige Stelle zu bringen. Dann war mein quasi Kollege aus Bielefeld dran, Felix Reinhart. Sein PhD-Thema ist ein System das es autonomen Schiffen (Schnellboten) ermöglicht das eintauchen des Bugs bei starkem Wellengang zu vermeiden. Auch mit einem Neuronalem Netzwerk umgesetzt. Am Ende gab es noch einen Vortrag der sich damit befasste wie man einen kleinen Quadcopter auf einer Markierung landen lassen kann. Ich glaube auch mit NN.</p>
<p>Damit war die wunderschöne Konferenz beendend. Ich hatte mich noch mit ein paar Kollegen zum Essen und Trinken verabredet. Am Ende haben sich einige andere Konferenzteilnehmer auch noch dort getroffen. Zunächst sind wir in ein Pub während eine der Organisatorinnen nach einem geeignetem Restaurant gesucht hat. In dem Pub durfte ich zum ersten mal Ale trinken. Hmm naja anderer Geschmack als unsres, aber schon sehr wässrig. Bäh. Wurde dann aber noch auf einen sehr schönen lokalen Whisky aufmerksam gemacht, schon eher mein Geschmack. Dann sind wir zu 15. in ein italienisches Restaurant. Dort hab ich ein Steak, man nennt es in England Sirloin (Betonung auf o, ist ein Filetstück), gegessen, sehr lecker. Beim essen hatte ich eine sehr schöne Unterhaltung mit der Frau eines der Organisatoren (ich glaube zumindest das es seine Frau). Wir haben uns über Fast-Food / Ernährung, die politische Kultur in Amerika (sie kam aus Californien (glaub ich (der Alkohol))), die Medien und noch viele andere Dinge unterhalten. Anschließend ging es noch in ein Pub mit Live-Blues/Jazz und nach zwei weiteren Whisky war der Abend auch schon rum (und das Geld alle). Ich wollte ja wenigstens etwas intakt ins Flugzeug steigen.</p>
<p>Tag 5</p>
<p>Den Tag meiner Heimreise habe ich mit zwei Scheiben Toast begonnen und es dann auch dabei belassen. Auf dem Rückweg konnte ich noch etwas den Untergrund in London erforschen da meine U-Bahn nach Heathrow scheinbar gerade in dieser Woche im Bau war. Zunächst ging es von Canterbury West nach St. Pancras (diesmal direkt) allerdings musste ich dann erstmal zum U-Bahnhof unter Kings Cross laufen. Von dort per Tube nach Paddington und da mit dem Heathrow Express nach Heathrow. Der Express hatte sogar kostenloses WLAN, grandios. Trotzdem lernt man bei so einem durcheinander von Linien eine zentral organisiertes Schienennetz zu schätzen. Auch wenn es wenigstens übergreifende Leitsysteme gab, waren die Wege manchmal etwas schwer zu finden. Außerdem schien jeder Bahnhof sein eigenes Abfahrtdisplaylayout zu haben. Jedesmal wieder verstehen wie was gemeint sein könnte. Naja. In Heathrow ging es sehr flott, nach der Gepäckabgabe und der Sicherheitskontrolle hatte ich noch eine Stunde Zeit zum totschlagen. Der Rückflug war etwas bewölkt, was aber auch spektakulär aussieht wenn man über einer einzigen Wolkendecke fliegt. Wenn das Flugzeug startet sieht es erst so aus als gäbe es da eine Wand die über der Erde schwebt weil es noch Wolken gibt die etwas tiefer liegen. Wenn man dann über dieser Wand ist sieht es so aus als wäre die ganze Welt von diesem Sahneteppich bedeckt. Außerdem kann man einen kompletten Regenbogen(-kreis) sehen. Man muss nur dahin kucken wo der Schatten des Flugzeugs auf den Wolken liegt. Genau hinkucken!</p>
<p>So das wars von meiner Reise, mir hats Spaß gemacht. Neues Land, neue Gegend, neue Menschen. Gerne wieder, vielleicht dann ohne den Stress des Paperschreibens.</p>
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		<title>Reisetagebuch Canterbury, UK &#8211; Tag 2 &amp; 3</title>
		<link>http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-2-3</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[MR]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 1 bitte hier Tag 2 Den zweiten Tag meiner Reise hatte ich mir für einen Stadtrundgang aufgehoben. Doch um den Tag zu beginnen musste ich zunächst einmal das Frühstück meistern. In meinem Hotel gibt es dankbarerweise kein „British Breakfest“ &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-2-3">Read more &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-1">Tag 1 bitte hier</a></p>
<p>Tag 2</p>
<p>Den zweiten Tag meiner Reise hatte ich mir für einen Stadtrundgang aufgehoben. Doch um den Tag zu beginnen musste ich zunächst einmal das Frühstück meistern. In meinem Hotel gibt es dankbarerweise kein „British Breakfest“ sondern „Continental Breakfest“. Denn auch wenn ich Rührei zum Frühstück nicht unbedingt schlecht finde, hatte ich nicht wirklich Lust darauf.</p>
<p><span id="more-216"></span>Also hab ich mich auf ein nettes Buffet mit Brötchen, Butter, Wurst und Käse gefreut. Ha! Das Erste was mir ins Auge sprang als ich an den Buffettisch trat war, das es Unmengen an Marmelade gab, süßes Früchte-Kompott und eine Sammlung Kellogsprodukten. Und ach, da, ganz am Ende des Tischs liegen tatsächlich ein paar Scheiben (einer Sorte) Käse und daneben, ja, Schinkenscheiben. Nur was drunter? Brötchen? Nirgendwo zu sehen. Brot… naja auf Nachfrage wurde ich dann zu einem Tresen verwiesen auf dem eine seltsame Maschine stand. Bei näherer Betrachtung entpuppte sich das Gerät als Durchlauf-Toaster (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=avU5onrWfYo">Yeah Toast!</a>)  und daneben lagen ein paar Scheiben Toast zum toasten… naja wenigstens Vollkorn dabei. Also eine Scheibe genommen (ungetoastet) und zurück zum Buffet und eine Scheibe Käse rauf… „Wo ist jetzt die Butter? Ich geh kaputt. Vielleicht auf dem Tisch?“ Tatsächlich befand sich zwischen weiteren Marmeladebehältern auch Butterstücke verpackt in handliche XXXS-Paketchen. Egal zwei von den Dingern aufn Toast, Käse oben auf und reingebissen. Uhhääääääää… Salzig… Haben die da echt Salz in die Butter gepackt? Arg! Naja den Mist mit einem Glas Apfelsaft runtergespült. Als zweiten Gang hatte ich mich dafür entschieden etwas aus der Kellogsproduktpalette auszuprobieren. Als kleiner Knopp wurde ich damit quasi groß gezogen, esse aber jetzt zum Frühstück lieber ungesüßte Bio-Flakes mit Jogurt-Voll-Milch-Mischung und Kakao. Also vorsichtshalber nur die normalen Flakes genommen und nun Milch. Ja Milch… was ist „skimmed milk“? Nehm ich nun skimmed oder half-skimmed… Die Entscheidung war denkbar einfach zu fällen, alles was die mit Essen machen kann nur schlecht sein, also nimm lieber das wo sie es nur zur Hälfte gemacht haben. Inzwischen hab ich rausgefunden das skimmed entfettet meint, also war meine Entscheidung goldrichtig. Auch das Zeug war unglaublich süß :( Zum Abschluss noch eine Banane und done.</p>
<p>Nachdem ich mich ein wenig mit meinem Vortrag beschäftigt hatte (üben, üben, üben) bin ich raus in die Stadt und ein wenig umhergewandert. Zu meiner Überraschung hatten die Geschäfte auf, an einem Sonntag! Yeah, also direkt meinen Einkaufszettel abgearbeitet. Zweimal „Left 4 Dead 2“. Der erste Laden „Games Workshop“ war ein Laden für Warhammer-Bedarf, aber der verdammt freundliche Verkäufer hat mir eine vage Wegbeschreibung zu einem Laden namens „Game“ gegeben in dem ich Computerspiele bekommen könnte. Also erst mal etwas weiter durch die Stadt gewandert. Unterwegs stoße ich auf einen Laden namens „Gamestop“, „hmm, hab ich den Typen falsch verstanden? Egal rein.“ In dem ganzen Laden nur ein Regal für Computerspiele. Spiel nicht gesehen, Verkäufer gefragt. Antwort: „Yeah here it is!“, zieh eine Kopie die zwischen zwei Stapeln versteckt waren hervor, ich: „Is there another one?“, „Let’s ask the guy on the counter“… wie sich herausstellte war das die letzte Kopie in diesem Laden. Na toll. Also gekauft und geschaut ob ich noch was finde. Nach kurzer Wegstrecke sehe ich ein Schild „Game“! Aha also doch. Ab rein, selbes Spiel, wieder nur ein Regal für PC-Games. Verkäufer gefragt, ab an den Counter, „Yeah here is the last copy, enjoy.“ What a bloody coincidence! Naja, nun war ich stolzer Besitzer der vielleicht letzten zwei Kopien von “Left 4 Dead 2” in ganz CAAAnterbury!!1!</p>
<p>Nach dem ich die Spiele ins Hotelzimmer geschafft hatte war es Zeit für Mittag. Also ab ins Netz und schauen was es so gibt. Auf der Website von Canterbury.co.uk gibt es einige Restaurant Empfehlung. Ich wollte italienisch (Nudeln zum Mittag, ich hab mich so dran gewöhnt) und es gab auch zwei Adressen. Beide gleich um die Ecke vom Hotel (welches Mitten in der Innenstadt liegt (hatte ich das schon erzählt?)). Eines gewählt, also hin und rein. Hmm, naja. Das Restaurant heißt „<a href="http://www.canterbury.co.uk/food-and-drink/Canterbury-Caf%C3%A9-Venezia/details/?dms=13&amp;GroupId=3&amp;venue=3030874">Venezia</a>“, man sollte denken das wenn der Name richtig ist auch das Essen nicht so schlecht sein kann. Andererseits kann Heut jeder bei Wikipedia kucken wie man es denn richtig schreibt&#8230; Naja, einfach Spagetti mit Bolognese-Soße und Parmesan bestellt. Dazu eine Cola. Beim Betrachten der <a href="http://www.caffevenezia.co.uk/menu.html">Karte</a> fällt mir zunächst auf, das man zu vielen Gerichten immer noch dieses oder jenes für ein paar Penns hinzu kaufen kann. Zum Beispiel Sahne aufs Eis oder Kuchen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=lich59xsjik">CoolwHip</a> ;P) oder Zutaten auf einen Burger. Keine Ahnung ob das üblich ist, aber war interessant.  Dann kam meine Cola. Die sah erst mal aus als wäre gerade ein Gletscherteil von der Arktis ab direkt in mein Glas hinein gebrochen. Obendrauf schwamm noch ein Strohhalm. Aha. Nagut, von mir aus. Bald waren auch die „Spagetti“ da und ich bin mir nicht mal sicher ob es nicht sogar Eiernudeln waren.  Aber die Soße hatte mit italienisch nicht mehr viel  zu tun, das war ein einziger Tropfen fett. Vielleicht hätte mir die aufgebaute Wand aus leeren Weinflaschen von denen keine früher als 1997 Datierte eine Warnung sein sollen. Naja es war essbar aber nicht in der Qualität die ich von einem Italiener erwarte. Und das Bezahlen wurde dann auch nicht am Tisch erledigt sondern am Tresen, odd. Naja danach hat es mich noch etwas durch die Stadt getrieben. Schöne Altstadt, so wie man sich eine typische englische Stadt so vorstellt.  Hauptsächlich diese Häuser die winzig aussehen, fast wie für Hobbits gebaut, auf jeden Fall aus einer anderen Zeit.  Enge Gassen, jede mit mindestens einem Pub. Naja ich bin dann auch bald wieder in meine Residenz zurück. Der Vorteil an meinem Hotel ist das man sich Kostenlos die Canterbury Cathedral anschauen kann. Das hab ich dann auch getan. Mal wieder Zeit für eine Oddity im britischen. Das Kathedralengelände ist quasi abgesperrt. Aber es leben auch privat Leute dort. Für die gibt es Haltezonen in denen sie ihre Fahrzeige abstellen können. So gab es auch Bereiche wo das Abstellen von Fahrzeugen verboten war und da war tatsächich alle 2 Meter ein Schild an den Stein geschlagen „No Parking“, etwa 5x direkt neibeneinander (Just to be safe!). Aber das nicht das einzige Mal das die Britten sehr explizit sind. Das Vorfahrt-beachten-Schild hat noch einen Text drauf geschrieben &#8220;Give Way&#8221;, No shit Sherlock! Die Kathedrale ist schon ein grandioses Bauwerk, aber wenn man bedenkt wie zu Zeiten als die Kathedrale erbaut wurde die Menschen vor den Mauern gelebt haben und wie drinnen die „Geistlichen“ wird einem doch schon anders.  Anyways, den Rest des Nachmittag hab ich mit noch mehr Vortrag üben und „Rambo First Blood II“  verbracht. Abends hab ich mir dann mit dem Freund einer Freundin ein leckeres Curry in einem <a href="http://www.wagamama.com/">Wagamama</a> gegönnt. Das scheint so eine Art japanische Restaurantkette zu sein. Das Essen war super, und ich konnte mal wieder ein Kirin trinken. Zu essen hatte ich ein Curry Chicken Katsu oder so, hat mich fast an die guten Curry-Zeiten beim HRI in Offenbach erinnert. Aber kam dann doch nicht ganz ran was die Qualität des Curry betraf, dafür war die Quali des Hühnchen um Längen besser. Nach dem leckeren Abendessen hab ich mir dann noch Rambo III angeschaut und war etwas enttäuscht das Leute mit deutschem Dialekt als Russen herhalten mussten. Abgesehen davon versteh ich jetzt warum <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SEz70ClCetM">das blaue Licht blau ist</a>. Die Nacht hab ich dann mindestens zweimal geträumt ich sei zu spät zu meinem Vortrag gekommen. Leider alles leere Versprechen…</p>
<p>Tag 3</p>
<p>Aufgestanden bin ich 8:30 Uhr MEZ (hehe, ich habs garnich erst umgestellt) Nach einem ähnlich schlechtem Frühstück wie dem Gestrigen (statt Cornflakes diesmal Frosties genommen(Buuuhhääää)) hab ich mich erst mal in Schale geworfen. Mathias in Anzug, schnieke der Herr Piefke. So alles eingepackt, Strom, Maus, Laptop, Notizblock usw… und auf zur Busstation. Erstmal wieder nix gerafft an dem Haltestellenaushang. Egal ich wollte mit dem Uni-Bus fahren und nicht mit dem Triangle (?) also gewartete. Der Bus kam auch wenig später. Also ein Hin-und-Rück-Ticket gekauft was in Wahrheit ein Tagesticket war. Naja  nächste Haltestelle steigt einer ein der schon so ein wenig aussieht als würde er auch zur Konferenz wollen. Ich hatte natürlich keine Ahnung wo ich raus musste, der Bus hat keine Haltestellenansage aber ich hatte die Karte des Campus in etwa im Kopf. Dann fängt der mutmaßliche Kollege an seine Sitznachbarin zu fragen wo er denn raus müsste. Als ihm das gesuchte Gebäude nicht einfällt ruf ich so rein „You mean, Grimmore or Grimlord or something?“, „Yes like that“, woraufhin meine Sitznachbarin meint, ja ich muss da auch aussteigen ich zeig ihnen wo es ist. Point :D (In Wahrheit heißt es Grimond-Building.)  Nach dem Aussteigen frag ich den Kollegen „Bist du nicht…“ und jap damit hatte ich meinen ersten Kollegen gefunden. Bei der Konfi-Registrierung angekommen gab es einen Batch „Mathias Rudolph“ und einen „Matthias Rudoph“, ich nachgefragt ob es tatsächlich noch jemand mit meinem Namen auf der Konf. gibt. „No, just a fail print“ Als dann mein Kollege Matthias Rolfes meint, es gäbe keinen Batch mehr für ihn war mir alles klar. Die erste Papersession war nicht so spannend, vor allem da zwei von vier Sprechern fehlten. Danach gab es also Lunch… Pfffff… es gab Streifen von belegten Sandwiches, immer hin etwas Paprika und „Minipizzas“… Naja dann war meine Session dran. Modelling and Simulation in Emerging Security Technologies. Um es mal diplomatisch auszudrücken, fühlte ich mich ideologisch und fachlich am falschen Platz. Naja mein Paper hatte etwas mit Modelling zu tun. Aber eigentlich hatte ich für die LAB-RS eingereicht und war dann doch in der EST raus gekommen. Meinen Laptop hatte ich auch umsonst mitgebracht (das schwere Mistvieh) da alles auf den Vorlesungsrechnern ablaufen konnte (die hatten sogar PowerPoint 2007).</p>
<p>Mein Vortrag verlief dann auch recht gut. Ich konnte scheinbar nicht nur mich selber davon überzeugen, dass ich überhaupt nicht nervös war!!1! Zumindest meinten das meine wohlwollenden Kollegen. Allerdings muss mich irgendetwas dann doch verraten haben, denn der Chair meinte danach „Ist ihre erste internationale Konferenz was?“ aber ein paar positive Worte kamen auch noch von der Seite. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass der Chair Fragen mitten in meinen Vortrag hinein gefragt hatte. Unfair sowas!!!1 Aber, ne ging schon. So dann gab es noch eine Diskussions-Session indem ein improvisierter Sprecher anfing, „irgendwas“ zu erzählen weil der echte Sprecher irgendwie den Weg nicht gefunden hatte und darauf hin wieder nach Hause gefahren war. Die Diskussion gab es auch nicht wirklich, naja. Also ab ins Hotel, Klamotten weg, was Angenehmes angezogen und angefangen den Artikel hier zu schreiben. Allerdings ist halb 8 treffen für das Konferenz-Dinner, also musste ich schnell wieder los (War dreiviertel 6 im Hotel)</p>
<p>Auf dem Weg zum Dinner hab ich noch eine Gruppe Abi-Fahrer aus der Nähe von bei Düsseldorf getroffen. Und wie sich herausstellt gibt es in den Bussen (Doppeldecker übrigens) doch eine Ansage. Beim Einsteigen meinte ich zum Busfahrer, dass ich gern zur Uni fahren würde. An fälliger Haltestellte rief der Busfahrer tatsächlich 2x „University“ bevor er dann beim 3. Mal verdeutlichte „University, I thought you want to get out here since I turn around now“. Sag das doch eher, sonst wäre ich auch noch eine weiter gefahren… Egal, beim aussteigen besagte Abischüler kennengelernt. Nach kurzer Unterhaltung aufgemacht die Dinning Hall im Darwin Building zu finden und dabei erstmal leicht auf dem Campus verlaufen. Aber ich hab mein Ziel noch immer gefunden, so auch Heute. Machen wirs kurz: Einen Japaner, einen Nordiren, zwei Britten und einen weiteren Deutschen kennen gelernt etwa eine Flasche Wein geleert und dann auch noch von einem der Britten zurück in die Stadtgefahren wurden, mit der Aussicht auf Pub-Besuch am Dienstag. So jetzt ist es 1 Uhr (MEZ) und ich muss wieder 8:30 Uhr (MEZ) raus damit ihr das auch noch lesen könnt. Also Gute Naaaaacht.,.mhdoi</p>
<p>PS.: Den Rest gibts erst am Mittwoch.</p>
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		<title>Reisetagebuch Canterbury, UK &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[O.M.G. ich kann kein Englisch, jahrelang dachte ich, fleißig US- und UK-TV Serien schauen würde reichen um mir eine vernünftige Grundlage zu vermitteln. But my english is shit! Aber der Reihe nach. Bin Heut also aufgebrochen nach Canterbury um an &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/reisetagebuch-canterbury-uk-tag-1">Read more &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>O.M.G. ich kann kein Englisch, jahrelang dachte ich, fleißig US- und UK-TV Serien schauen würde reichen um mir eine vernünftige Grundlage zu vermitteln. But my english is shit!</p>
<p>Aber der Reihe nach. Bin Heut also aufgebrochen nach <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Canterbury" target="_blank">Canterbury</a> um an der <a href="http://www.est-2010.info/" target="_blank">EST</a>-Konferenz teilzunehmen auf der <a href="../post/erste-publikation">ich auch einen Vortrag halte</a>. Also bin ich Heut gegen 14 Uhr in den Bus am Hüblerplatz gestiegen und habe mich aufgemacht zum Dresdener Flughafen. Der heißt übrigens Dresden International, das ist genauso lächerlich wie das die ganzen Bahnhöfe in England die an der Strecke des Eurostar liegen auch International heißen. Egal, für mich war der Flughafenbesuch etwas ganz besonders, da ich zum ersten Mal in meinem, nun doch schon ein Viertel Jahrhundert altem, Leben einen kommerziellen Flieger (zumindest zum Zweck des Fliegens) bestiegen habe.</p>
<p><span id="more-210"></span>Also ging es los mit der Suche nach dem Gepäckabgabeabgabeschalter, den Check-In hatte ich zum Glück schon einige Stunden vorher von zu Hause aus erledigt. Nachdem ich die richtige Etage gefunden hatte, was nicht so leicht ist wenn man mit dem Zug ankommt, wurde ich, wahrscheinlich auf Grund meines verwirrten Gesichtsausdrucks, erst mal von der Bundespolizei skeptisch beobachtet. Als man aber erkannte, dass ich nur auf der Suche nach meiner ausgedruckten Boardkarte war, ließ man von mir ab und beschäftigte sich wieder mit seinen Kaffeekränzchen-Gesprächen. Alsbald war auch der Gepäckschalter gefunden und zwischen mir und der Abgabe meines Koffers lag nur ein Labyrinth aus Absperrbändern. Nachdem das überwunden und mein Gepäckstück in den Eingeweiden des Flughafen auf ein baldiges Wiedersehen verschwunden war, ging es also zur Sicherheitskontrolle. Vor mir eine Gruppe Pubertierender die auch auf dem Weg nach London waren. Eigentlich ging es recht flott, bis eine der jungen Damen aufgefordert wurde sämtliche Flüssigkeiten für die Kontrolle in eine Beutel zu packen. Unfähig zu unterscheiden was aus ihrem Kosmetikköfferchen (wohl gemerkt im Handgepäck) dazu gehörte, griff die Sicherheitsangestellte kurzerhand selbst beherzt in das Köfferchen und fing an Lippenstifte, Eyeliner und was nicht alles, sicherlich eine geschlagene Minute lang aus dem kleinen Behältnis zu fischen und stieß dabei immer wieder auf neue Schönheitsprodukten die es umzutüten galt. Schlussendlich konnte der Beutel dann mit einem Jahresvorrat an Kosmetika, der jeden professionellen Kosmetikvertreter hätte aussehen lassen wie die Beauty-Abteilung vom Lidl, durch den Sicherheitsapparatus wandern. Nach dem auch ich geschleust wurde (selbst mein Gürtel wurde mir genommen (also temporär)) wanderte ich durch die verlassenen Hallen des Flughafens dem Gate 2 entgegen. Noch etwas benommen von der Tatsache, dass man weder Boardpass noch Ausweis sehen wollte, erblickte ich den abgesetzten Bereich des Gate 2. Der Monitor vor dem Eingang verhieß den Flug nach London unter der Flagge der Lufthansa und ich lief frohen Mutes mit dem Boardpass los nur um in 4 Paar finstere Augen zu starren die mich alle grimmig anschauten ohne einen Ton zu sagen. Ich lege also meinen Boardpass auf den Tresen und warte. Nach kurzer Zeit erbarmt sich die Bundesbeamte am Nachbarschalter mir ein „Passboard“ hin zu werfen. Sofort wurde mir mein Eklat klar, ich habe die Damen und Herren Bundespolizisten mit simplen Gate-Stewardessen und Stewards unwissentlich auf eine Stufe gestellt. Glücklicherweise hatte ich meinen Personalausweis griffbereit und warf ihn geschwind auf den Tresen um von meinem Fauxpas abzulenken. Der Ausweis wurde ohne auch nur die Regung einer Miene von der Polizeiobermeisterin angenommen und in den Scanner geschoben. Nach einigen Unheil-versprechenden Piepstönen des Geräts wurde ich gefragt: „Haben Sie Ihren Ausweis mal verloren?“ Ich darauf: „Ja“ denn tatsächlich hatte ich meinen Ausweis mal verloren, allerdings lag das schon mehrere Jahre zurück und in den dunklen Ecken meines Gedächtnisses. Der Ausweis wurde damals von der Bundespolizei gefunden und ich bekam ihn wieder. Ähnliches erklärte ich der Beamtin die mich dann auch tatsächlich nach einigen Nachfragen und einem seeeehr skeptischen Blick auf mein Passbild (Es ist schon über 5 Jahre alt verdammt) hat passieren lassen.</p>
<p>Kurz darauf konnte ich dann den Flieger besteigen der einen eher bescheiden Eindruck bei mir hinterließ, aber was weiß ich schon von Fliegern, ist schließlich mein Erster der mich auch auf eine Reise mitnimmt. Gleichwohl hatte ich mir das Innere etwas geräumiger vorgestellt. Ich hatte einen Fensterplatz und niemanden auf meinem Nebensitz, also genug Raum um mich, mein Buch und meine Vortragsfolien auszubreiten. Zum rausschauen hatte ich zwei Fenster leider sah ich durch eines nur den Flügel und um aus dem Zweiten zu schauen musste ich meinen Kopf arg verdrehen, was ich aber auch ausgiebig tat. Als der Flieger dann zum Starten ansetzte wurde mir augenblicklich klar warum man gerne sagt „Nur fliegen ist schöner“ (auf die Gefahr hin wie der letzte Hinterwäldler zu klingen) das Gefühl der unglaublichen Beschleunigung die das Flugzeug zunächst nach Vorne schiebt und dann in die Luft hebt ist atemberaubend. Ich hatte das Glück, das zunächst nur wenige Wolken am Himmel standen und konnte so den Ausblick genießen. Für den Flug hatte ich mir vorgenommen ein wenig meinen Vortrag durchzugehen, leider hat meine Konzentration nur für ein paar Seiten in meinem aktuellen <a href="http://www.goodreads.com/user/show/2619341-mathias">Buch</a> gereicht. Der Flug selbst dauerte nur lächerliche 85 Minuten, zieht man die Zeitdifferenz ab war ich nur 25 Minuten unterwegs (jaaa ich weiß&#8230;). Beim Landeanflug in Heathrow waren zunächst nur Wolken zu sehen, aber als das Flugzeug die letzte Kurve flog, war ein Kunstflieger so freundlich ein Herz in den Himmel zu malen. Ob ich so überall begrüßt werde? Ich muss das im Auge behalten.</p>
<p>Nach der Landung und dem Verlassen des Flugzeugs bin ich gefühlte 10 km durch Gänge und über Rolltreppen gelaufen bevor ich mich vor der Einreisepasskontrolle wieder fand. Davor eine riesige Warteschlange die sich aber recht schnell bewegte. An der Kontrolle angekommen wurde ich von einem freundlichen älteren Herren mit, einem fast schon gesungenem, „Next Please!“ an den Schalter gerufen. Ein kurzer Blick auf dem Ausweis, ein schnelles „Thank you and welcome“ und schon war ich in England. Jetzt galt es nur noch nach Canterbury zu gelangen. Leider fand ich keine Möglichkeit mir vorab ein Zugticket nach Deutschland schicken zu lassen und musste nun Vorort zusehen eines zu bekommen. Also begab ich mich zum erstbesten Schalter mit der Aufschrift „Tourist Information“ und frug „Excuse me, where can I get a train ticket to canterbury?“, „To where?“, „Canterbury!“, „Oh CAAAnterbury“. Brrrfff…. Nach einem weiterem Infoschalter und einer Ticketschalterwarteschlange hatte ich endlich mein Ticket nach Canterbury wenngleich auch keine Ahnung wie ich dahin gelangen sollte. Ich wusste nur das ich zunächst nach St. Pancreas (??) musste und von dort weiter nach Canterbury. Zum Glück fuhr von Heathrow aus nur eine Tube und die sogar nach St. Pan…was-auch-immer. Und diese Zugfahrt war die schlimmste meines Lebens. Dieser veraltete Zug der „Piccadilly Line“ auf dem Weg nach Cockfoster (jap) war mit einer Lautstärke unterwegs die selbst einen startenden Jumbo locker übertönt hätte. Trotz Ohrhörern und einen laut gestellten IPod verlieh mir das Donnern und Holpern einen wunderschönen Kopfschmerz. Dazu schwankte das Transportmittel in einer Art das mir zum ersten Mal in meinem Leben schlecht wurde auf einer Zugfahrt, auf irgendeiner Fahrt. Es hätte mich auch überhaupt nicht überrascht hätte wenn wir plötzlich auf einen Eisberg aufgefahren wären und der Kapitän zur Durchsage angehoben hätte um den Ozeankreuzer zu evakuieren: „Frauen und Kinder zuerst“. Eine Durchsage gab es dann auch tatsächlich, der Zugführer erklärte irgendwas vielleicht von einer Umleitung und wieder musste ich eingestehen, dass mein Englisch zu schwach ist… Aber es klang auch so als würde er zunächst in seine Faust sprechen hinter die er dann das Mikro hielt. Nach etwa 40 grausamen Minuten war ich dann auch schon in St. Panama und sah zum ersten Mal seit ich das Flugzeug verlassen hatte wieder Sonnenlicht-iche Helligkeit, naja sagen wir den Himmel, es war schon etwas später und eher dunkel. Im Gewirr der Anzeigen fand ich sogar eine die Canterbury ausschrieb. Und an der Stelle habe ich wieder etwas Neues gelernt. Wenn ein Zug über einen Bahnhof fährt heißt das im Britischen „calling“. Der freundliche Herr der an einer der vielen, offenbar funktionsuntüchtigen, Fahrkartenschranken stand um mich an eben einer solchen Defekten passieren ließ, erklärte mir welchen Zug ich zu nehmen hatte und meinte dazu ich müsse aber in Ashford-International (ja genau, weil da geht’s auch nach Frankreich und so…) umsteigen. Allein diese Zugfahrt in einem sehr schönen modernen Zug hat vieles wieder rausgerissen was mir in der Piccadilly Line die Laune verdorben hatte. Ein Zugbegleiter der in einem britischen Bilderbuchdialekt die Ansage runtergesungen hatte als würde er das professionell für Monty Python’s flying circuses machen ist ein wunderbarer Stimmungsaufheller. Bei der Fahrkartenkontrolle bekommt man dann auch ein sattes „Lovely“ zu hören auch wenn das Interesse am Fahrgast nur marginal war. Nach zwei anderen Inter’nl kam dann auch Ashford. Ein Bahnhof wohl größer als der Neustädter nur mit ohne Zügen. Von da ging es recht flott nach Canterbury. Zusammengefasst muss ich sagen, dass die Zugreise trotz 2x umsteigen recht flott ging. Insgesamt hatte ich vielleicht 5-7 Minuten auf Anschluss gewartet. Einzig die polizeiverstärkte Fahrkartenkontrolle beim Aussteigen in Canterbury war eine etwas seltsame Begrüßung.</p>
<p>Was man bedenken sollte wenn man abends (besonders an einem Samstag) durch eine englische Stadt läuft ist, dass Leute unterwegs sind die feiern. Mein Weg vom Bahnhof zum Hotel führt mich direkt durch den Ortskern von Canterbury, der unserer Neustadt in nichts nachsteht. Da zu geizig für ein Taxi zu zahlen, konnte ich unterwegs Bekanntschaft mit Al(?) machen. Der wollte die Geheimnisse aus meinem Koffer erwerben. Ich musste sein großzügiges Angebot von einer Millionen Pfund aber leider ablehnen weil sich auch meine Zahnbürste in dem Koffer befand. Schließlich sah er ein, dass wir keinen Deal schließen würden und erklärte sich stattdessen bereit mich zu meinem Hotel zu führen. Unterwegs wurde er aber alsbald von einer Bar seiner Aufmerksamkeit beraubt und verschwand nach kurzer Verabschiedung wieder. Der Eingang zum Hotel war schnell gefunden und nachdem ich dem Wachmann am Eingang mein „lovely paper work“ gezeigt hatte, durfte ich die Rezeption suchen und erhielt dort meinen Schlüssel. Mein Gepäck schnell in meinem Raum abgestellt ging ich von Hunger geplagt direkt in die Stadt um mir etwas zu Essen zu besorgen. Wichtig war es den Hotelausweis mitzunehmen, denn ohne den würde ich nicht wieder am Wachmann vorbei hinein kommen. Und was isst der Deutsche im Ausland? Richtig das was es auch zu Hause gibt. Also das erstbeste Subway aufgesucht. Und bei den Britten gibt es komische Dinge aufs Sandwich, die machen echt Corn drauf… kein Geschmack dieses Volk ^^</p>
<p>Anyways, war lecker (ohne Corn) und nun Sitz ich hier und schreib diese Zeilen aus der Hotelbibliothek (weil da WLAN). Nachdem der Strom alle war und musste ich in mein Hotelzimmer umziehen und konnte hier nun dank Familie Jugel und ihrem Stromadapter den Rest schreiben. Mit einem wichtigen Fakt den ich gerade noch gelernt habe, als ich in der Bibliothek saß und mir vom Nachtwächter Tee angeboten wurde, möchte ich mich verabschieden. „Black Tee“ ist Tee ohne Milch… glaub ich… Ich hatte einen leckeren Früchtetee und ich glaub wenn mich noch einer Sir nennt der mir mindestens 3 Dekaden voraus hat, geh ich verrückt.</p>
<p>Morgen (Sonntag) geh ich aber erst mal bissel Canterbury erkunden, der Bericht könnte also etwas später kommen.</p>
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		<title>Google Street View Debatte bei den Jusos Dresden</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[MR]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin für die Google Street View Debatte bei den Dresdner Jusos als Ersatzreferent eingeladen wurde. Die Debatte findet am 26.08.2010 um 19 Uhr in der Genossenschaft auf der Prießnitzstraße 20 in Dresden statt. Die Veranstaltung ist wie immer offen &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.mathiasrudolph.de/post/google-street-view-debatte-bei-den-jusos-dresden">Read more &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin für die Google Street View Debatte bei den Dresdner Jusos als Ersatzreferent eingeladen wurde. Die Debatte findet am 26.08.2010 um 19 Uhr  in der Genossenschaft auf der Prießnitzstraße 20 in Dresden statt. Die Veranstaltung ist wie immer offen für alle. Wer Interesse hat kann also Vorbeischauen.</p>
<p>Zur Vorbereitung hab ich ein paar Sachen aus dem Internet zusammengesucht und in einer Stichwortliste mit Quellen zusammengefasst. Die Übersicht gibt es nach dem klick auf mehr oder als <a href="../wp-content/uploads/2010/08/Google-Street-View-Debatte.pdf">PDF</a>.</p>
<p><span id="more-187"></span></p>
<p><strong>Google Street View</strong><br />
Am 10. August hat Google bekannt gegeben das Dienst Street View bis Jahresende auch in Deutschland starten wird. Unter anderem wird Street View für Dresden und Leipzig verfügbar sein. Die Aufnahmen für den Dienst werden seit 2008 erstellt.<br />
<strong>Warum Street View</strong><br />
In Ländern mit Street View steigt die Nutzung von Google Maps um Durchschnittlich 20%. Mehr Nutzeraufkommen erzeugt mehr Werbeeinnahmen. Werbung von Geschäften, Bildervorschau für Immobiliensuchende<br />
<strong>Bereits laufende ähnliche Projekte</strong></p>
<ul>
<li>„Sightwalk“ (Seit April 2008) Bilder aufgenommen von Straße und Gehweg für Bonn, Düsseldorf, Köln, Stuttgart.</li>
<li>„Prima facie“ Videos aus dem fahrenden Auto, Köln</li>
<li>Telefonbuch.de – Telekom, Nummernsuche mit anzeige Adresse und Haus aus der Vogelperspektive</li>
<li>Staat (Schleswig-Holstein) macht Luftaufnahmen um schwarz Gebautes zu finden</li>
<li>Solarkatastererstellung, Vermessung von Dachfläche, angeboten im Internet</li>
</ul>
<p><a href="http://bit.ly/dtO3NF"> Quelle</a><br />
<strong>Rechtliche Grundlage</strong></p>
<ul>
<li> Panoramafreiheit (§59UrhG) Aufnahme aus dem öffentlichen Raum heraus erlaubt.</li>
<li> Datenerhebung für Geschäftszwecke (§28BDSG) Einschränkung der Erhebung personenbezogener Daten. (Ist das anwendbar?)</li>
</ul>
<p><strong>Einige der Zusagen von Google zur Wahrung des Datenschutzes</strong></p>
<ol>
<li>Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen</li>
<li>Widerspruchsmöglichkeit gegen die Veröffentlichung der eigenen Wohnung.</li>
<li> Google hat die Befahrungspläne 2 Monate im Voraus veröffentlicht.</li>
</ol>
<p><a href="http://bit.ly/c2NLmf">Quelle</a><br />
<strong>Aussagen in der Öffentlichkeit</strong><br />
<a href="http://bit.ly/b9CONI">Vorsitzender der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt zur FAS (Regierung gegen eine „Lex Google“):</a></p>
<blockquote><p>„Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.“</p></blockquote>
<p><a href="http://bit.ly/cWIvBE">Sascha Lobo:</a></p>
<blockquote><p>„Die Fassade meines Hauses und auch aller anderen Häuser gehören zur Öffentlichkeit und wenn ein Foto davon ins Netz gestellt wird, dann gehört das zur digitalen Öffentlichkeit.“</p></blockquote>
<p><a href="http://bit.ly/dxxYqk">Werner Fliescher, Rechtsberater bei Haus und Grund zu RPOnline (Street View: „Wir erwarten Tausende Einsprüche“):</a></p>
<blockquote><p>„Die meisten fürchten um den Verlust der Reste an Privatheit. Diese Privatheit beginnt ja nicht erst hinter der Mauer. Das wird ihnen beim Thema der Zurschaustellung ihrer Häuser oder Wohnungen im Internet so richtig klar.“</p></blockquote>
<p><a href="http://bit.ly/dy06kN">Marius Sixtus in Kennzeichen Digital (Erst Dienste wie Street View machen den öffentlichen Raum wirklich öffentlich):</a></p>
<blockquote><p>„Vielleicht habe ich ja das entscheidende Argument für die Gefährlichkeit von Google Street View einfach übersehen, überhört oder als solches noch nicht erkannt, aber was sich in den allermeisten Fällen unter der dünnen Schicht der noch dünneren Argumente findet, ist eine irrationale Angst &#8211; vor irgend etwas Bösem, das irgendwie durch Street View passieren könnte.“</p></blockquote>
<p><strong>Diskussionspunkte</strong></p>
<ul>
<li>Häuser und deren Sicherheitssysteme können auch ohne ausgespäht werden</li>
<li>Kommerzielle Rating Dienste haben bereits alle Häuserfronten fotografiert.</li>
<li>Verlage schlagen auf Google ein.</li>
<li>Bilder sind nicht in Echtzeit</li>
</ul>
<p><strong>Aussagen Aigner</strong></p>
<ul>
<li> Kein Google-Gesetzt</li>
<li> Ist nicht gegen Street View</li>
<li> Ist für einen angemessenen Schutz der Privatssphäre</li>
</ul>
<p><a href="http://bit.ly/cswJoG">Quelle</a> und <a href="http://bit.ly/9dn2vt">Quelle</a></p>
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		<title>First Publication</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Research]]></category>

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		<description><![CDATA[My first paper was accepted for publication yesterday. This means that I will present and publish my work (Learning the Consequences of Actions: Representing Effects as Feature Changes) at the LAB-RS 2010. Yeah!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>My first paper was accepted for publication yesterday. This means that I will present and publish my work (<a href="http://www.mathiasrudolph.de/en/publications">Learning the Consequences of Actions: Representing Effects as Feature Changes</a>) at the <a href="http://www.labrs.info/labrs10.html">LAB-RS 2010</a>. Yeah!</p>
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		<title>Diploma Certificat</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 16:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[MR]]></category>

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		<description><![CDATA[As of today I am now officially allowed to call myself Diplom-Informatiker(FH) because my diploma certificate arrived via mail.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>As of today I am now officially allowed to call myself Diplom-Informatiker(FH) because my diploma certificate arrived via mail.</p>
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		<title>Diplomathesis submitted</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[MR]]></category>

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		<description><![CDATA[Today I finished my diplomathesis and submitted it. The PDF version of the thesis can be found under Publications.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Today I finished my diplomathesis and submitted it. The PDF version of the thesis can be found under <a href="http://www.mathiasrudolph.de/en/publications">Publications</a>.</p>
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